Mehr Nachhaltigkeit in der Agrarproduktion

Innovationslabore

Treffpunkte für Wissenschaft und Praxis

Innovative Agrarproduktion ist die Basis einer nachhaltigen Rohstoffproduktion für die Bioökonomie. Nur wenn Nahrungs- und Futtermittelproduktion gesichert sind, können biogene Rohstoffe für andere Verwertungsoptionen verwendet werden.

Im Rahmen von BioökonomieREVIER werden insgesamt sieben sogenannte Innovationslabore mit Bezug zur Landwirtschaft im Rheinischen Revier aufgebaut. Diese Pilotprojekte entwickeln neue Technologie- und Wertschöpfungsansätze für die Landwirtschaft. Somit wird die Innovationsbasis eines regional sehr bedeutenden Wirtschaftssektors gelegt, der gleichzeitig global von großer Bedeutung ist.

Wesentliche Ansätze sind:

  • Nutzung moderner Technologien wie Digitalisierung, Robotik oder künstliche Intelligenz
  • Verknüpfung mit erneuerbaren Energien
  • Entwicklung neuer Märkte
  • Betriebswirtschaftliche Anreizsysteme für mehr Nachhaltigkeit

 

Sie sind Unternehmer und möchten Ihre Idee im Rahmen eines Pilotprojektes testen? Die Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER hilft Ihnen gerne weiter.

MarginalFieldLab
Feldlabor für land-wirtschaftliche Produktionssysteme auf marginalen Standorten
Nachhaltige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels ist auf ressourcen-effiziente Pflanzen und Verfahren in Bezug auf Wasser und Boden angewiesen.
BrainergyFieldLab
Agrar-Robotik am BrainergyPark
Digitale Landwirtschaft ist ein Zukunftsfeld mit großem Wert-
schöpfungspotenzial und wirtschaft-lichen Wachstumschancen an der Schnittstelle von Bioökonomie und Digitalisierung.
APV2.0
Agrophotovoltaik 2.0: Kopplung von Pflanzenproduktion und Photovoltaik
Gleichzeitige Produktion von Strom und Nahrungsmitteln durch aufgeständerte PV-Module über der Anbaufläche.
DG-RR
Digitales Geosystem Rheinisches Revier
Dateninformationssystem für Landwirtschaft, Forstmanagement, Wasserressourcen- und Flächenmanagement sowie für ingenieurtechnische Fragestellungen.
SL_BioDig
Schnittstellenlabor „Bioökonomie – Digitalisierung“
Neue Anwendungen für die Bioökonomie sind zumeist eng verknüpft mit der digitalen Umsetzung in praktisch nutzbare Hard- und Software. Eine gemeinsame, digitale Infrastruktur ermöglicht die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Ausbildung und Industrie auf dem Weg zur Kommerzialisierung neuer Technologien.
AZUR
Vom Anbau bis zum Wirkstoff – Regionale Wertschöpfung mit Heil-und Medizinalpflanzenam Beispiel von Arnika
Regionaler Anbau von Heil- und Medizinalpflanzen zur Gewinnung hochwertiger Inhaltsstoffe.
ProtLab
Maßgeschneiderte Proteinprodukte und –systeme für die Pflanzengesundheit und digitale Landwirtschaft
Deckung des Forschungsbedarfes zu Adhäsionsvermittlern zur erfolgreichen Reduktion von Pestiziden durch maßgeschneiderte Proteinsysteme in der Pflanzengesundheit und digitale Landwirtschaft.
AlgaeSolarBoxes
Entwicklung und Bau zweier Demonstratoren zur Nährstoff-Rezyklierung aus Abwässern
Nutzung von Algen für die Nährstoff-aufnahme (Phosphate und Nitrate) aus Abwässern zur Reduktion der Wasser-verschmutzung durch intensive Landwirtschaft und zur Verwendung von Algenbiomasse in Bioraffinerien.

Ansprechpartner

Niklas Hielscher

Wirtschaft, Unternehmen, Innovation

Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER

02461-61 6018

Forschungszentrum Jülich GmbH

Erklärt: was ist ein Innovationslabor?

Ein Ort oder eine Technologieplattform, die Akteuren aus den unterschiedlichen Sektoren der Bioökonomie eine Basis für die Zusammenarbeit liefern. Hier sollen beispielsweise Wissenschaftler mit Landwirten oder Unternehmern gemeinsam an innovativen Lösungen für reale Probleme arbeiten.

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