• Modellregion
    BioökonomieREVIER Rheinland

    Was ist nachhaltige Bioökonomie?

    Bioökonomie wird definiert als die Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen, um Produkte, Verfahren und Dienstleistungen im Rahmen eines zukunftsfähigen Wirtschaftssystems bereitzustellen. Die Nachhaltigkeit ergibt sich aus einem ressourcen- sowie klimaschonenden Lebens- und Arbeitsstil, bei dem die Prozesse nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft funktionieren.

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  • Innovationslabore an den Schnittstellen von Bioökonomie-Energie-Digitalisierung
     

    Keimzellen für Kooperation, Ideen und den schnellen Transfer neuer Verfahren von der Wissenschaft in die Umsetzung

     

  • Nachhaltige Landwirtschaft für regionale Lebensmittel
     

    Gesunde Ernährung und ländliche Wertschöpfung

     

     

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  • Wertschöpfung auf Basis biogener Rohstoffe

    Entwicklung neuer Geschäftsmodelle durch regionale Kooperation und Nutzung von Rest- und Abfallbiomasse sowie Technologieentwicklung

     

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  • Schüsseltechnologie Biotechnologie
     

    Mikrobielle und molekulare Stoffumwandlungen für biobasierte Materialien

     

     

     

  • Bioraffinerien zur Produktion von biogenen Wertstoffen
     

    Kraftwerke für eine nachhaltige Industrieproduktion

     

     

     

  • Regionale Lösungsbeiträge für nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz
     

    Erneuerbarkeit, Zirkularität und Mehrfachnutzung als Leitprinzipien

     

  • Regionale Identität weiterentwickeln

    Stärken und Potenziale der Region fördern und vernetzen

     

     

     

Keimzellen für Kooperation und Wertschöpfung

Innovationslabore an der Schnittstelle zwischen (Land-)Wirtschaft und Wissenschaft

Die Innovationslabore sollen kurz- und mittelfristig die Voraussetzungen für neue Arbeitsplätze sowie Anreize für Unternehmensansedlungen und Investitionen schaffen. Dafür wurden drei Innovationslabor-Typen konzipiert. Plattformen zielen darauf ab, insbesondere Technologien und Infrastrukturen gebündelt mit der zugehörigen Expertise an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bereitzustellen. Konzepte haben das Potential, mittel- und langfristig grundlegende Innovationen im BioökonomieREVIER zu erzielen. Qualifikationsprojekte zielen darauf ab, Ideen, bei denen bereits die prinzipielle Machbarkeit gezeigt ist, weiter zu qualifizieren. Innovationsprozesse im BioökonomieREVIER werden im Rahmen eines eigenen Innovationslabors Innovationsmanagement gefördert.

 

Plattformen

MarginalFieldLab
Feldlabor für land-wirtschaftliche Produktionssysteme auf marginalen Standorten

Nachhaltige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels ist auf ressourcen-effiziente Pflanzen und Verfahren in Bezug auf Wasser und Boden angewiesen.

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AutoBioTech
Automatisierungs-technologien zur Entwicklung industrieller Bioprozesse für hochwertige Produkte

Entwicklung von mikrobiellen Hochleistungsstämmen für die nachhaltige industrielle Herstellung hochwertiger Produkte

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SL_BioDig
Schnittstellenlabor „Bioökonomie – Digitalisierung“

Neue Anwendungen für die Bioökonomie sind zumeist eng verknüpft mit der digitalen Umsetzung in praktisch nutzbare Hard- und Software. Eine gemeinsame, digitale Infrastruktur ermöglicht die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Ausbildung und Industrie auf dem Weg zur Kommerzialisierung neuer Technologien.

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BrainergyFieldLab
Agrar-Robotik am BrainergyPark

Digitale Landwirtschaft ist ein Zukunftsfeld mit großem Wert-
schöpfungspotenzial und wirtschaft-lichen Wachstumschancen an der Schnittstelle von Bioökonomie und Digitalisierung.

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APV2.0
Agrophotovoltaik 2.0: Kopplung von Pflanzenproduktion und Photovoltaik

Gleichzeitige Produktion von Strom und Nahrungsmitteln durch aufgeständerte PV-Module über der Anbaufläche.

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DG-RR
Digitales Geosystem Rheinisches Revier

Dateninformationssystem für Landwirtschaft, Forstmanagement, Wasserressourcen- und Flächenmanagement sowie für ingenieurtechnische Fragestellungen.

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PlastiQuant
(Mikro-)Plastik-Management für eine zirkuläre Bioökonomie und mikroplastikfreie Lebensmittel

Entwicklung einer Infrastruktur zur Quantifizierung und dem Recycling von Mikroplastikpartikeln.

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Typ 1
PLATTFORMEN

Plattformen zielen darauf ab, insbesondere Technologien und Infrastrukturen gebündelt mit der zugehörigen Expertise an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bereitzustellen. Damit werden Innovationsprozesse entweder beschleunigt oder überhaupt erst ermöglicht. Plattformen sollen langfristig als funktionelle Elemente in der Modellregion etabliert werden. Um dies zu erzielen, werden in der Laufzeit der Plattformprojekte auch Konzepte aufgestellt, wie die Plattformen nach der Förderung in der Interaktion von Wissenschaft und Wirtschaft fortgeführt werden können (Betriebskonzept).

Konzepte

UpRePP
Upcycling regionaler Reststoffe zur Produktion von Plattformchemikalien

Realisierung neuer, von pflanzlicher (Rest-)Biomasse aus der regionalen Land- und Lebensmittelwirtschaft ausgehender Wertschöpfungsketten (z.B. Bioraffinerien)

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DeMoBio
Dezentralisierte modulare Bioraffinerie-Container

Neue dezentrale Produktionskonzepte für die Nutzung nachwachsender Roh- und Reststoffe.

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AlgaeSolarBoxes
Entwicklung und Bau zweier Demonstratoren zur Nährstoff-rezyklierung aus Abwässern

Nutzung von Algen für die Nährstoff-aufnahme (Phosphate und Nitrate) aus Abwässern zur Reduktion der Wasser-verschmutzung durch intensive Landwirtschaft und zur Verwendung von Algenbiomasse in Bioraffinerien.

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Typ 2
KONZEPTE

Konzepte haben das Potential, mittel- und langfristig grundlegende Innovationen im BioökonomieREVIER zu erzielen. Dabei sind sowohl die regionale Wirksamkeit als auch der strategische Ansatz mit über die Modellregion hinausreichenden Perspektiven von Relevanz. Konzepte sind am Ende des Sofortprogramms üblicherweise noch nicht komplett implementiert, sondern müssen in weiteren Stufen auf Basis der Ergebnisse weiterentwickelt und demonstriert werden. Konzepte erstellen hierzu während der Förderphase Entwicklungspläne, in denen die weiteren Perspektiven ausgeführt werden.

Qualifizierung

SenseUp_Prot
Mikrobielle Produktion pharmazeutischer Peptide

Wirtschaftlich kompetitive, industrielle Produktion biopharmazeutischer Wirkstoffe in der Region Rheinisches Revier.

Veröffentlichung in Microbial Cell Factories

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ProtLab
Maßgeschneiderte Proteinprodukte und -systeme für die Pflanzengesundheit und digitale Landwirtschaft

Deckung des Forschungsbedarfes zu Adhäsionsvermittlern zur erfolgreichen Reduktion von Pestiziden durch Proteinprodukte in der Landwirtschaft.

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E-HyBio
Elektrohybride Trennverfahren für eine emissionsarme Bioökonomie

Bei der Aufarbeitung biotechnologisch hergestellter Produkte stellt die Trenntechnik einen energie-, kosten- und ressourcenintensiven Prozeßschritt dar und ist damit essentiell für die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtverfahrens.

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AZUR
Vom Anbau bis zum Wirkstoff - Regionale Wertschöpfung mit Heil- und Medizinal-pflanzen am Beispiel von Arnika

Regionaler Anbau von Heil- und Medizinalpflanzen zur Gewinnung hochwertiger Inhaltsstoffe.

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Typ 3
QUALIFIZIERUNG

Qualifikationsprojekte zielen darauf ab, Ideen, bei denen bereits die prinzipielle Machbarkeit gezeigt ist, weiter zu qualifizieren. Typischerweise handelt es sich dabei um Projekte, bei denen der Antragsteller sich schon wesentliche Rechte gesichert hat. Parallel zur technisch-wissenschaftlichen Qualifikation wird in den Projekten intensiv an Verwertungsoptionen gearbeitet. Typischerweise sollten sich Qualifikationsprojekte am Ende der Laufzeit in der wirtschaftlichen Umsetzung befinden.

16.1.2020

Bioökonomie: Wird Deutschland zu grün, um wahr zu sein?

Kunststoffe aus Gras oder Bakterien, die CO2 fressen: Das soll die Industrie grüner machen. Die Bundesregierung steckt Milliarden in die Bioökonomie und hofft das Beste. Eine Analyse von Christiane Grefe, ZEITonline vom 16.1.2020

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Interview

Eröffnung des Wissenschaftsjahrs 2020 in Berlin

Was ist Bioökonomie?

Zum Auftakt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Wissenschaftsjahrs sprachen wir mit Ulrich Schurr vom Forschungszentrum Jülich darüber wie wir zu einem nachhaltigen Wirtschaften kommen können und was die Forschung dazu beitragen kann. 

Herr Schurr, was genau umfasst der Begriff Bioökonomie?

Der zentrale Gedanke ist, das Wissen über biologische Systeme zu nutzen, um nachhaltig zu wirtschaften. Teil der Bioökonomie sind alle Prozesse und Produkte, die mit Ernährung zu tun haben, sowohl Nahrungs- als auch Futtermittel. Der gesamte Bereich der Biomaterialien gehört dazu, Massenprodukte wie Dämmstoffe oder Chemikalien, die man für Biokunststoffe nutzen kann. Aber auch pharmazeutische Produkte aus biologischen Systemen und natürlich der Bioenergiebereich.

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Interview

Ein Gespräch mit Pflanzenforscher Ulrich Schurr zur möglichen Rolle der Bioökonomie im Strukturwandel

Von der Braunkohle zur Bioökonomie

Fossile Rohstoffe sind der Treibstoff gewesen, der den großen Industrienationen Fortschritt und Wohlstand gebracht hat. Die ökologischen Folgen ihrer Nutzung werden allerdings immer bedrohlicher. So bedrohlich, dass man sich hierzulande gegenwärtig auf den Ausstieg aus der Kohleförderung vorbereitet. Bereits 2022 sollen die ersten Kraftwerksblöcke im Rheinischen Revier vom Netz gehen. Was bedeutet das für eine Region, die sich bisher traditionell stark über den Energieträger "Braunkohle" definiert hat, gleichzeitig aber eine der Gunstregionen Europas für nachhaltige und produktive Landwirtschaft und die Heimat einer sehr starken Lebensmittelwirtschaft ist und die umgeben ist von Märkten, die Nahrung aber auch nachhaltige Rohstoffe für die chemische Industrie benötigen?

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Aktuelles

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Aktuelles

27  Feb  2020

Jetzt lesen: Newsletter #3 BioökonomieREVIER

In diesen Tagen ist bio-basiertes Wirtschaften in aller Munde. Die neue Bioökonomie-Strategie der Bundesregierung ist erschienen. Und mit unserer Initiative BioökonomieREVIER geht es rasant weiter.

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10  Feb  2020

Woche der Umwelt im Park von Schloß Bellevue - wir sind dabei!

- Aufgrund der aktuellen Situation verschiebt sich die Veranstaltung ins kommende Jahr -

Auf Einladung von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) findet am 9. und 10. Juni in Berlin die sechste „Woche der Umwelt“ statt.

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05  Feb  2020

Die faszinierende Welt der Algen

Wenn es um Algen geht, denken die meisten unter uns sofort an Sommer, Sonne, Strand und Meer. Doch Algen können viel mehr: man kann sie auf vielfältige Weise in einer bio-basierten Wirtschaft einsetzen.

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04  Feb  2020

Wie lassen sich Algen für bio-basiertes Wirtschaften im Rheinischen Revier nutzen?

Interessierte aus Landwirtschaft, Industrie und Wissenschaft nutzten am 16. Januar die Gelegenheit, sich über wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten von Algen im Rheinischen Revier und darüber hinaus auszutauschen. Die Resonanz war groß: mehr als 50 Teilnehmer waren der Einladung der Initiative BioökonomieREVIER und des Forschungs-Konsortiums IDEA (Implementation and Development of Economic viable Algae-based value chains) zum Institut für Pflanzenwissenschaften (IBG-2) am Forschungszentrum Jülich gefolgt.

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24  Jan  2020

Zukunftsrat "Bioökonomie NRW 2038?!" - dialogorientierte Bürgerbeteiligung in Merzenich

Wie kann der Wandel hin zu einer ressourcenschonenden Wirtschafts- und Lebensweise gelingen? Diese und weitere Fragen wurden im Zukunftsrat „Bioökonomie NRW 2038?!“ am 24. und 25. Januar 2020 in Merzenich besprochen. Zwanzig zufällig ausgewählte Bürger*innen entwickelten mit Expert*innen aus Politik und Wissenschaft politische Handlungsempfehlungen für eine Wirtschaft, die auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.

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Veranstaltungen

Veranstaltungen

VERANSTALTUNG

Schloß Bellevue, Berlin
09.06.2020 - 10.06.2020

09
Jun

BioökonomieREVIER bei der Woche der Umwelt - verschoben -

Aus aktuellem Anlaß wird diese Veranstaltung im kommenden Jahr stattfinden.

Auf Einladung von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) findet die sechste „Woche der Umwelt“ statt. BioökonomieREVIER präsentiert sich dort gemeinsam mit dem Bioeconomy Science Center (BioSC). Das Motto „So geht Zukunft - Dialog und Forschung für eine nachhaltige Gestaltung des Braunkohleausstiegs“ führt den Besucher durch eine Ausstellung. Bei einem Fachforum dreht sich alles um die Themen gesellschaftliche und nachhaltige Transformation, Braunkohleausstieg, Kreislaufwirtschaft, Gesellschaft, biogene Ressourcen und Klimawandel.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen!

Hier geht es zur Homepage der Woche der Umwelt.

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