25.08.2026
Kinderleicht! So lässt sich Bioökonomie im Alltag leben
Bioökonomie begegnet uns jeden Tag – sogar beim Papiermüll. Das haben Schülerinnen und Schüler des Rurtal-Gymnasiums bei einer Exkursion des WIN.DN gemeinsam mit BioökonomieREVIER gelernt.
Unsere Transformationsmanagerin Carolin Geismann erklärte bei einem Besuch der Papierfabrik Schoellershammer in Düren den rund 20 jungen Menschen, was Pappe, Papier und Verpackungen mit der Bioökonomie zu tun haben.
Das traditionsreiche Familienunternehmen setzt auf die jungen Fachkräfte von morgen. Bei einer spannenden Betriebsführung lernten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie Wellpappenrohpapier entsteht und wie Ressourcen durch verschiedene Maßnahmen bei der Produktion geschont werden.
So verfügt Schoellershammer beispielsweise über eine eigene Kläranlage, die einen nahezu geschlossenen Wasserkreislauf ermöglicht. Auch Reststoffe aus der Produktion werden weiterverwertet und zur Energiegewinnung genutzt. Eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage trägt zusätzlich dazu bei, Energie effizient zu nutzen.
Bioökonomie beginnt bei jedem zu Hause
Papier ist ein herausragendes Beispiel für bioökonomische Wertschöpfungsketten. Aus biobasierten Rohstoffen wie Holz, aber auch Gras oder Hanf, wird Papier. Nach der Nutzung kann es ins Altpapier und dann zu neuen Papierprodukten verarbeitet werden. Mit Altpapier und Weizenstärke sind 99 Prozent der zur Herstellung von Wellpappenrohpapieren eingesetzten Rohstoffe erneuerbar.
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Doch damit das gelingt, müssen auch die Schülerinnen und Schüler mitwirken – und den Müll ordentlich trennen. Denn es gibt einige Materialien, die nicht in die Altpapiertonne gehören, unter anderem Kassenzettel aus Thermopapier, Küchenkrepp, Taschentücher oder Geschenkpapier mit Glitzerpartikeln.
Bioökonomie beginnt nicht abstrakt im Labor, sondern manchmal schon mit dem Griff zur richtigen Mülltonne.