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14.07.2026

Warum Azubis zu den wichtigsten Botschaftern der Bioökonomie werden könnten

Gruppenfoto während des zweiten Bildungsdialogs von BioökonomieREVIER. 15 Teilnehmende aus Kommune, Bildung und Wirtschaft stehen in zwei Reihen vor Bücherregalen in einem Seminarraum und blicken lächelnd in die Kamera. Sie tragen überwiegend sommerliche Freizeit- oder Business-Casual-Kleidung, einige Namensschilder. Der Raum mit Holzfußboden vermittelt eine helle, freundliche Arbeitsatmosphäre. © BioökonomieREVIER / Eva Johanna Onkels

Wann ist ein guter Zeitpunkt, das Thema Bioökonomie an Fachkräfte heranzutragen – und sind wir unserer Zeit vielleicht voraus? Über diese und weitere Fragen diskutierten rund 15 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommune, Bildung und Wirtschaft vier Stunden während des zweiten Bildungsdialogs von BiöokonomieREVIER.

Die Antwort ist eindeutig: Die Bioökonomie muss frühzeitig und alltagsnah in den Köpfen verankert werden. Daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, Bioökonomie und Bildung zusammenzudenken – von der Kita bis zur ausgelernten Fachkraft.

Es sei notwendig, nicht nur auf die Bedarfe der Betriebe zu schauen, sondern auch auf die der Azubis. Bioökonomie muss dafür mehr sein als ein abstraktes Konzept – sondern eine realistische, zukunftssichere Chance. Eine Möglichkeit, Schülern das Thema als Arbeitsfeld näherzubringen, könnten Besuche in Schulen sein. Azubis, die im Alltag bereits viel mit der Bioökonomie zu tun hätten, könnten ihren Job vorstellen. Im Fokus stünde die Alltagsnähe zu den Schülern – und ihre Fragen!

Azubis sprechen über ihren Alltag mit der Bioökonomie

Daher würden die Azubis nicht das breite Themenfeld Bioökonomie erklären, sondern reale Anwendungsfälle beschreiben sowie konkrete Berufswege, ihren Berufsalltag und ihre Verdienstmöglichkeiten vorstellen. Erfolgreich etablierte neue Wertschöpfungsketten untermauern dabei den Anspruch auf Zukunftssicherheit.

Um so etwas schaffen zu können, ist gutes Netzwerken das A und O. Kammern, Berufsschulen, Bildungsbüros, Arbeitsagenturen, Unternehmen und weitere Partner müssen eng zusammenarbeiten, bestehende Synergien nutzen und so die Bioökonomie flächendeckend in die Bildungslandschaft bringen. Dazu muss ein entsprechendes Angebot langfristig verankert werden. Statt einzelner Projekte muss das Thema in Lehrplänen, in modernem Unterrichtsmaterial und in Schulbüchern verankert werden. So wird gesichert, dass selbst nach Ende eines Projekts die Ideen weitergetragen werden.

Rückblick auf unseren letzten Bildungsdialog

Schlussendlich könnte es dafür notwendig sein, den für viele sehr abstrakten Begriff Bioökonomie allgemeinverständlicher zu kommunizieren. Verständliche Sprache und ein Fokus auf den Alltag der Fachkräfte und Schüler sollten den Zugang erleichtern. Nach dem gut vierstündigen Workshop ist klar: Es ist noch viel zu tun, aber die ersten Schritte sind bereits gemacht.

 

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