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11.02.2026

BIO2REG Connect: Europas Bioökonomie lebt in den Regionen

Teilnehmende des Netzwerk-Events BIO2REG Connect stehen in einem großen Kreis um eine Bodenvisualisierung mit zentralen Handlungsfeldern wie „Regulation/Policy“, „Education“ und „Stakeholder Involvement/Communication“. In der gemeinsamen Arbeitsphase wurden Zusammenhänge, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für regionale Bioökonomie diskutiert und miteinander verknüpft. © Forschungszentrum Jülich / BioökonomieREVIER / Eva Johanna Onkels

Was haben Wälder, Felder und Fische gemeinsam?
Als zentrale natürliche Ressourcen prägen sie europäische Regionen – ob in Schweden, Deutschland, Island oder Tschechien. Und für sie ist die Bioökonomie eine echte Chance!

Wie dieses Potenzial konkret genutzt werden kann, stand im Mittelpunkt der Networking-Veranstaltung BIO2REG Connect am 3. Februar in Brüssel. Europäische Vertreter und Intermediäre aus Verwaltung, Regionen und Bioökonomie-Praxis kamen dort zu einem intensiven Austausch zusammen. Als Teil des europäischen Projekts BIO2REG organisierte BioökonomieREVIER als Projektkoordination die Veranstaltung – unterstützt von KnowBio.

Viele europäische Regionen stehen vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Bioökonomie eröffnet neue Perspektiven, indem sie regionale Stärken in konkrete Lösungen wie neue Geschäftsfelder übersetzt. Wie das gehen kann, zeigten fünf Impulsvorträge, fünf Regions-Pitches und drei Service-Vorstellungen. Ergänzt wurden diese durch intensives Networking und eine interaktive Flurmoderation zu regionalen Bedarfen und Umsetzungswegen der Bioökonomie vor Ort.

Bioökonomie vor allem in den Regionen erfolgreich

Trotz sehr unterschiedlicher Ausgangslagen, von der Verfügbarkeit von Biomasse über politische Rahmenbedingungen bis hin zu regionalen Strukturen, zeigte sich ein klarer Konsens: Die Bioökonomie ist dort erfolgreich, wo Regionen sich auf ihre Stärken konzentrieren, Schwerpunkte anhand dieser Stärken setzen sowie konkrete Handlungsansätze ableiten und umsetzen.

Die Bedeutung europäischer Regionen, ihre Diversifizierung und Leistungsstärke wurden ebenfalls in den Vorträgen von unter anderem Sam Hout Ledo, Evdokia Achilleos und Jan-Philipp Kramer besonders herausgehoben. Ulrich Schurr erläuterte anschließend, wie Regionen als Innovationsräume zentrale Treiber einer Bioökonomie-Transformation sein können. Denise Gider zeigte, wie BIO2REG Regionen bei der Umsetzung unterstützt. Dazu gab sie Einblicke aus der Praxis im Rheinischen Revier.

BIO2REG Connect zeigt: Europäische Bioökonomie entsteht vor Ort – in Regionen, die ihre Stärken kennen, Prioritäten setzen und gemeinsam ins Handeln kommen.

Mehr zu BIO2REG finden Sie HIER. 

Text von Eva Johanna Onkels

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