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17.04.2026

FIZZ-Workshop zeigt: So wird Nutzhanf zur Chance für neue Wertschöpfung

In einem hellen Raum sitzen mehrere Menschen an Tischen in kleinen Gruppen zusammen. Im Vordergrund arbeitet eine Gruppe an einem großen Blatt Papier, auf dem Notizen gemacht werden. Einige Personen schreiben, andere hören zu oder diskutieren. Im Hintergrund sind weitere Gruppen sowie Stellwände und Moderationsmaterial zu sehen. Die Atmosphäre wirkt konzentriert und kooperativ, wie bei einem Workshop oder einer gemeinsamen Arbeitsphase. © BioökonomieREVIER/Theodosia Kourkourtsaki/pixabay

Hanf kann viel – aber welche Ideen haben wirklich Potenzial? Um diese Frage drehte sich die vom Faser-Innovationszentrum Zerkall organisierte Projektwerkstatt „Nutzhanf – Von der Idee zur Umsetzung“.

Verschiedene Teilnehmer aus Wirtschaft und Forschung diskutierten Produktideen rund um die vielseitige Pflanze. Wir von BioökonomieREVIER waren mit dabei. Die Veranstaltung zeigte: Hanf ist kein Nischenthema mehr!

Drei Projekte standen zu Beginn schon auf dem Zettel – weitere schlugen die Teilnehmer vor. Die Ideen reichten von einem Tiny House über die Sanierung von Bestandsimmobilien mit Hanffasern bis zu einer Marketingplattform für regionale Hanfprodukte.

Wie solche Ideen in der Praxis aussehen könnten, zeigten einige Beispiele: Die Firma Canasan aus Leverkusen stellte ihre hochwertige Hanfdämmung für nachhaltiges Bauen vor. Die Solid Plant GmbH zeigte ihr Hanfpulver, das in der Produktion von Autoreifen zum Einsatz kommen könnte, und das Start-up eudemia Möbelkonzepte aus Hanf.

Die Projektwerkstatt zeigte: Um eine Idee zu einem Projekt wachsen zu lassen, müssen einige Erfolgsfaktoren gegeben sein. Es braucht bereits bestehende Beispiele, an denen sich neue Ansätze messen und vergleichen lassen. Außerdem bedarf es tragfähiger Wege, die zur Umsetzung führen. 

BioökonomieREVIER-Transformationsmanagerin Dr.-Ing. Theodosia Kourkoutsaki berichtet: „Wir haben uns intensiv ausgetauscht, die Projekte weiter ausgearbeitet und jetzt wird in kleinen Gruppen weitergearbeitet.“ 

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