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15.12.2021

"Rheinisches Bauhaus für nachhaltige Bioökonomie": Resümee zum 3. Wirtschaftsforum BioökonomieREVIER

alt © Forschungszentrum Jülich/BioökonomieREVIER/Ralf-Uwe Limbach

Im nunmehr dritten Jahr stand die "Zirkuläre Bioökonomie als Innovationstreiber im Strukturwandel" im Zentrum des Wirtschaftsforum BioökonomieREVIER, das live aus dem Medio.Rhein.Erft in Bergheim gestreamt wurde. Landrat Frank Rock und Prof. Ulrich Schurr vom Forschungszentrum Jülich durften rund 200 Teilnehmer zu diesem spannenden Nachmittag begrüßen. Dieser bot mit hochrangigen Keynotes und einer – für die Bioökonomie typischen – facettenreichen Betrachtung der Strategien, Chancen und Herausforderungen unterschiedliche, bisweilen unerwartete Blickwinkel.

Fazit der Veranstaltung: Die zirkuläre Bioökonomie ist brandaktuell. Jetzt gilt es, die "Circular Economy" mit der Bioökonomie zu verbinden. Dies bedeutet, den Einsatz erneuerbarer, nachwachsender Rohstoffe zu kombinieren mit zirkulärem Wirtschaften. Die Europäische Union geht hierbei voran und startet in 2022 eine Public-Private-Partnership "Circular bio-based Europe" für den Erhalt einer wettbewerbsfähigen europäischen Industrie. Die Akteure im Rheinischen Revier sind dafür exzellent aufgestellt, wie die vorgestellten Beispiele aus der Papier- und Chemieindustrie zeigen. Ganz wichtig: sowohl Akademia als auch Wirtschaft sind DIE Treiber der Innovationen im Revier.

Im Vertrag der neuen Ampelkoalition ist die Bildung "regionaler Transformationscluster" ebenso vorgesehen wie die Bildung "neuer Initiativen" und deren "Vernetzung" – für ein zügiges Voranschreiten der Dekarbonisierung oder - besser noch - der Defossilisierung in Deutschland. Im Rheinischen Revier sind wir mit BioökonomieREVIER und weiteren Initiativen bereits auf einem sehr guten Weg, die ambitionierten Ziele zu erreichen.

Durchs Programm führte Moderatorin Anna-Lena Kümpel.

Bild: Prof. Christa Liedtke, Wuppertal Institut

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