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22.06.2026

Green Science Slam im KuBa Jülich: die Bioökonomie erobert die Bühne

Sieben Personen stehen auf einer Bühne vor einem großen Bildschirm mit dem Logo „Green Science Slam“. Zwei Moderatoren mit Mikrofonen flankieren die Gruppe links und rechts. Die Teilnehmenden lachen und wirken entspannt, während sie dem Publikum gegenüberstehen. Grüne Banner mit dem Veranstaltungslogo rahmen die Bühne ein. Im Vordergrund sind die Silhouetten der Zuschauerinnen und Zuschauer zu sehen. Die Atmosphäre wirkt lebendig, offen und humorvoll. © Christian van't Hoen

Was für ein Abend! Beim Green Science Slam standen erstmals Forschende aus dem Umfeld des Forschungsverbunds zur Modellregion Bioökonomie im Rheinischen Revier als Science Slammis auf der Bühne und zeigten die Vielfalt der Bioökonomie mit starkem Regionsbezug. "Sherlock"-Anna ermittelt sich zum Sieg an diesem furiosen Abend.

Mit dabei waren Handwerks-Forscherin Anna Herzog (Institut für Betriebsführung im DHI e.V.), Batterieforscher Adrian Herrmann sowie Maschinenbauerin Laura Barth. Ebenfalls auf der Bühne standen Verfahrenstechniker und Unternehmensgründer Thomas Steimann und Zukunftsforscher Christoph Nasgowitz (alle RWTH Aachen) sowie Pflanzenforscher Mark Müller-Linow (Forschungszentrum Jülich).

Die Themen reichten von neuen Perspektiven im Handwerk über Batterien für die Energiewende und nachhaltige Badeschäume bis hin zum regionalen Anbau von Heilpflanzen. Auch biotechnologisch hergestellte Öle für Kosmetika sowie die Innovationsforschung – also die Frage, wie neue Ideen entstehen und den Weg in die Praxis finden – standen im Mittelpunkt der Beiträge.

Vor vollem Haus entschied das lokale Publikum live über die besten Beiträge. Durch den Abend führten mit viel Witz, Tempo und Applausraketen die regionalen Poetry-Slam-Größen Oscar Malinowski und Lukas Knoben vom Satz-nach-Vorn e.V.

Am Ende konnte Anna Herzog Herzog mit „True Crime? True Crafts!“ die "Müllvermeider" aus dem Handwerk ermitteln und die Siegertrophäe mit nach Hause nehmen. Gewonnen haben an diesem Abend aber alle. Die Forschenden, das Publikum und die Idee, Wissenschaft lebendig auf die Bühne zu bringen.

Weitere Termine:
👉 16. Oktober TIG, Mönchengladbach
👉 3. Dezember FRANZ, Aachen

Eine Veranstaltung von Forschungszentrum Jülich und RWTH Aachen im Rahmen des Forschungsverbunds Modellregion Bioökonomie im Rheinischen Revier mit Bioökonomie Verstehen. Verbinden. Unterstützen.,, BioökonomieREVIER, Bio4MatPro und das Graduiertencluster AUFBRUCH, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Mit freundlicher Unterstützung von AGIT MBH, Kreis Düren und der Fachhochschule Aachen.

 

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