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17.02.2026

Transformation gestalten: Austausch zwischen Delitzscher Land und Rheinischem Revier

Gruppenfoto im Innenraum des Neesenhofs in Bürgewald: Rund 15 Teilnehmende stehen in zwei Reihen vor einer türkisfarbenen BioökonomieREVIER-Roll-Up-Wand. Sie tragen winterliche Kleidung und Namensschilder und blicken in die Kamera. Anlass war der Austausch zwischen BioökonomieREVIER und Vertreterinnen und Vertretern der LEADER-Region Delitzscher Land am 2. Februar. ©Karin Piesch

Wie können die Stärken einer Region genutzt werden, um eine dort verankerte Bioökonomie aufzubauen? Diese Frage diskutierten wir gemeinsam mit Besuchern aus der LEADER-Region Delitzscher Land am 2. Februar im Neesenhof in Bürgewald.

13 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltungen und der Regionalentwicklung der sächsischen Strukturwandelregion durften wir von BioökonomieREVIER und Forschungszentrum Jülich begrüßen. Organisator des Treffens war die LEADER-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur e.V.

Ähnlich wie auch das Rheinische Revier steht das Delitzscher Land vor einem tiefgreifenden Strukturwandelprozess. Die ersten Schritte sind schon gemacht: Das ehemalige Braunkohlerevier setzt auf neue Perspektiven für regionale Wertschöpfung, Innovation und Lebensqualität – eine enge Gemeinsamkeit mit unserer Arbeit.

Unsererseits standen unter anderem Bürgewald und der Neesenhof sowie die Entwicklung eines Bioökonomie-Campus im Zentrum. Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen hob dabei die Bedeutung des Engagements von BioökonomieREVIER und Forschungszentrum Jülich für die Entwicklung des Dorfes hervor.

Dieser Austausch knüpfte unmittelbar an ein Thema an, das die Gäste selbst mitbrachten: In Delitzsch soll mit dem Center for the Transformation of Chemistry (CTC) ein neues Großforschungszentrum entstehen.

Gemeinsam diskutierten wir, wie solche Einrichtungen die Bedarfe ihrer umliegenden Regionen verändern – und wie sich daraus regionaler Mehrwert entwickeln lässt. Unsere Erfahrungen als Region mit starkem Forschungsschwerpunkt teilten wir gerne!

Der Besuch war Teil eines zweitägigen Programms und umfasste unter anderem eine Stippvisite auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich, einen Austausch im Brainergy Park Jülich, einen Termin beim Kreis Düren sowie Besuche bei der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, dem Science College Overbach und der Modellfabrik Papier.

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