03.06.2026
50 Köpfe, eine Frage: Wie gelingt Bioökonomie im Rheinischen Revier?
Was braucht es eigentlich, damit Bioökonomie in einer ganzen Region funktionieren kann? Doch damit eine auf Bioökonomie basierende Wirtschaft wirklich gelingen kann, braucht es gut durchdachte Strategien und viele Köpfe, die mitdenken und mitmachen.
Biobasierte Lösungen sind für nahezu alle Branchen im Rheinischen Revier eine Chance. Sie können fossile Rohstoffe ersetzen, senken die CO₂-Emissionen sowie die Umweltbelastung und eröffnen neue Wertschöpfungsketten.
In zwei Impuls-Werkstätten haben wir von BioökonomieREVIER gemeinsam mit StadtLandImpuls und Gerhard Hochstein neue Ideen und Visionen für das Rheinische Revier gesammelt, Hürden erkannt und weitere spannende Akteure kennengelernt. In den beiden Workshops kamen gut 50 Menschen aus Industrie, Landwirtschaft, Kommunen und Forschung zusammen.
Es stellte sich unter anderem heraus, dass besonders die Bürokratie es vielen schwer macht – unabhängig davon, ob in der Forschung oder der Industrie. Die zahlreichen Projekte, die es in der Region zur Bioökonomie gibt, zeigten aber ebenfalls deutlich: Es gibt genügend Menschen, die diese ressourcenschonende Form des Wirtschaftens als echte Chance sehen.
Die Ergebnisse aus den Diskussionen dienen als Grundlage für eine Bioökonomie-Regionalstrategie, die nun weiter ausgearbeitet wird.
Die Workshops haben deutlich gemacht: Viele Akteure in der Region sehen in der Bioökonomie eine echte Zukunftschance.
Mehr zum Aktivierungspapier Bioökonomie-Strategie im Rheinischen Revier