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19.11.2025

Brücken bauen mit Bioökonomie: Rheinisches Revier und Österreich tauschen sich aus

Das Bild zeigt einen herrschaftlichen Saal mit hoher Decke und österreichischen Motiven. Etwas weiter hinten ist eine Bühne zu sehen, auf der Dr. Christian Klar zusammen mit einer Frau vor einer Präsentationsfolie steht. ©Forschungszentrum Jülich / BioökonomieREVIER

Bioökonomie ist kein Nischenthema, sondern ein Treiber für neue Geschäftsmodelle! Starke Landwirtschaft, exzellente Hochschulen und eine breite Industrie symbolisieren den Wandel im Rheinischen Revier. Gleichzeitig steht die Region vor einer großen Aufgabe. Welche das ist und wie wir sie angehen, erklärt BioökonomieREVIER auf dem Bioeconomy Austria 2025 in Wien.

Denn das Thema Bioökonomie brennt auch in Österreich unter den Nägeln. Unter dem Motto „Wettbewerbsfähigkeit. Resilienz. Klima“ zeigen Vertreter aus verschiedenen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Regionen die enorme Innovationskraft, die in der Bioökonomie steckt. In Österreich – und darüber hinaus. 

Österreich setzt bei der Bioökonomie vor allem auf Holz. Nebenprodukte werden für die Herstellung von Zucker oder Biokraftstoffen verwendet. Darüber hinaus beschäftigen sich die Akteure mit der Frage, wie die Fichte ersetzt werden kann. Auch die Rolle der Landwirtschaft im Kontext einer Bioökonomie spielt für Österreich eine immer größere Rolle.

Bioökonomie mildert Konsequenzen des Strukturwandels ab

BioökonomieREVIER, vertreten durch den Leiter der Koordinierungsstelle, Dr. Christian Klar, stellt unsere Region vor. Vom Ausstieg aus der Braunkohle sind im Rheinischen Revier viele Tausend Stellen direkt und indirekt betroffen. Mit der Bioökonomie können die Konsequenzen abgemildert werden. Sie soll ein zentrales Leitbild der Region werden.

Christian Klar informiert die Anwesenden in Wien zudem über die Voraussetzungen, die für eine gelungene Umsetzung einer solchen Strategie notwendig sind: gute Netzwerke und eine enge Verzahnung von Wissenschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Kommunen. So kann der Wandel im Rheinischen Revier gelingen.

Der Summit macht deutlich, dass Bioökonomie-Konzepte international zu einem Wirtschaftsmotor mit Zukunft werden können. So wird die Bioökonomie als Wirtschaftsmodell der Zukunft gestärkt.

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