Exzellente Wissenslandschaft für Bioökonomie

Berichte und Dialog

10 Jahre Erfolgsgeschichte mit Potenzial – Bioeconomy Science Center für eine nachhaltige Bioökonomie

10.03.2021

Seit zehn Jahren bündeln das Forschungszentrum Jülich, die Universitäten Bonn und Düsseldorf sowie die RWTH Aachen im Bioeconomy Science Center (BioSC) ihre Kompetenzen für eine systemische und integrierte Bioökonomieforschung.

Beim 5. BioSC Symposium am 5. März wurden erfolgreiche Projekte vorgestellt und neue Entwicklungen und Herausforderungen in den Blick genommen sowie erstmals der Christian-Patermann-Preis überreicht.

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Jubiläumsschrift

Sensornetzwerk für eine wetter- und klimaresiliente Landwirtschaft im Rheinischen Revier

08.03.2021

Blogbeitrag von Jülicher Forschern vom Institut für Agrosphäre zum Aufbau eines digitalen Vorhersagesystems für das "Bodenwetter" in der Region - für Landwirte, Entscheidungsträger aus der Agrarwirtschaft, Gärtner und weitere Interessierte.

Ein angewandtes Projekt aus der Helmholtz-Forschung in Kooperation mit dem Innovationslabor BioökonomieREVIER „Digitales Geosystem Rheinisches Revier“ (DG-RR).


Der Artikel ist erschienen im Blog Bioökonomie des Instituts für Bio- und Geowissenschaften am Forschungszentrum Jülich.

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Innovationslabor AutoBioTech: Publikation über Automatisierung rationaler Stammkonstruktion erschienen

© Forschungszentrum Jülich

17.02.2021

Innovative Produkte und Verfahren der Bioökonomie benötigen maßgeschneiderte Mikroorganismen. Diese mittels gentechnischer Methoden zu erzeugen, ist heutzutage nach wie vor meist noch mühevolle, kleinteilige Laborarbeit.

Um dies zu ändern, hat das Innovationslabor AutoBioTech der Initiative BioökonomieREVIER einen automatisierten Workflow zur mikrobiellen Stammkonstruktion entwickelt und in der Region zum Einsatz gebracht.

Jetzt ist hierzu eine wissenschaftliche Publikation in ACS Synthetic Biology erschienen.

 

Referenz

Niklas Tenhaef, Robert Stella, Julia Frunzke, and Stephan Noack: Automated Rational Strain Construction Based on High-Throughput Conjugation.

ACS Synthetic Biology, 2021, https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acssynbio.0c00599

Mehr hierzu auf der Webseite des Instituts für Biotechnologie, Forschungszentrum Jülich

Forschungsjubiläum: 10 Jahre Bioeconomy Science Center

© Forschungszentrum Jülich

27.10.2020

Vor einem Jahrzehnt unterschrieben die RWTH Aachen, die Universitäten Bonn und Düsseldorf und das Forschungszentrum Jülich den Gründungsvertrag für das Bioeconomy Science Center, kurz BioSC. Sie begründeten damit eine institutionen- und disziplinenübergreifende Zusammenarbeit für die Transformation zu einer nachhaltigen Bioökonomie, die bis heute einzigartig ist. Nicht zuletzt aus der wissenschaftlichen Stärke des BioSC hat sich die Initiative BioökonomieREVIER entwickelt.

Heute hat sich das BioSC zu einem namhaften Kompetenzzentrum für Bioökonomieforschung in Deutschland und Europa entwickelt, aus dem zahlreiche Lösungsbeiträge durch integrative Forschungsprojekte erarbeitet und disziplinübergreifende Ausbildungsansätze umgesetzt worden sind.

Das Konzept einer „Knowledge-based Bio-Economy“ (KBBE) als Treiber für eine wettbewerbsfähige und zugleich nachhaltige Wirtschaft wurde erstmals 2005 von der Europäischen Kommission formuliert. Im Jahr 2007 bewerteten Experten aus Akademia und Industrie in dem so genannten „Cologne Paper“ die Perspektiven für eine wissensbasierte Bioökonomie. Unter anderem wiesen sie auf einen erheblichen Bedarf an interdisziplinärer Forschung und Ausbildung sowie auf die wichtige Rolle der Gesellschaft hin. Das Land NRW etablierte dann Ende 2007 ein KBBE-Büro mit Dr. Dr. h.c. Christian Patermann, dem ehemaligen Leiter der Direktion Forschung bei der Europäischen Kommission und „Vater“ der KBBE, das die Landesregierung in diesem „emerging field of research and innovation“ beraten sollte.

In Nordrhein-Westfalen wurde die Bedeutung der wissensbasierten Bioökonomie von Forschungseinrichtungen und Universitäten früh erkannt, so dass bereits 2005 erste Gespräche starteten, wie man hier ein übergreifendes Konzept umsetzen könnte. Die Idee, ein Kompetenzzentrum für Bioökonomieforschung zu gründen, entwickelte sich aufgrund von wissenschaftlicher Exzellenz, hohen Synergiepotenzialen und Kooperationen in bioökonomierelevanten Forschungsfeldern, die bereits zwischen dem Forschungszentrum Jülich, den Universitäten Bonn und Düsseldorf und der RWTH Aachen existierten. Im Sinne des „Cologne Papers“ erarbeiteten diese vier Partner ein Konzept zur disziplinenübergreifenden Bündelung ihrer Kompetenzen.

Ende September 2010 wurde dann der Gründungsvertrag für das Bioeconomy Science Center unterzeichnet– im gleichen Jahr, in dem die Bundesregierung die Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 verabschiedete. 2013 schlossen der Bund und das Land NRW eine Vereinbarung, die Entwicklung des BioSC gemeinsam über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren zu unterstützen. Seit 2013 wird der Forschungsverbund im Rahmen des NRW-Strategieprojekts BioSC gefördert.

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10 Jahre BioSC

 

Ehrgeizige Ziele formuliert bei Workshop des Revierknoten Bildung & Innovation

26.08.2020

Austausch der Netzwerkgruppe "Bildung für Nachhaltige Entwicklung", BNE, am 20.8.2020 im Forschungszentrum in Jülich

Im Rahmen des BNE-Netzwerktreffens wurde neben diesem ehrgeizigen Ziel auch einige weitere aufgestellt. Umgesetzt wurde die Veranstaltung vom Revierknoten Innovation und Bildung in Kooperation mit BioökonomieREVIER. Die Teilnehmenden, u.a. aus verschiedenen Bildungsbereichen, Verwaltung und Zivilgesellschaft haben sich produktiv zu Strukturthemen, den Anforderungen an das Wirtschafts- & Strukturprogramm (WSP 1.1) und Projektideen ausgetauscht.

Region Aachen/BNE

Innovationslabor SenseUp_Prot: Publikation in Microbiall Cell Factories

© SenseUp

21.01.2020

Die junge SenseUp GmbH stellt mikrobielle Produktionsstämme her. Hier werden Mikroorganismen entwickelt, die in fermentativen Verfahren aus nachwachsenden Rohstoffen, wie z.B. Rübenzucker oder Melasse, andere natürliche Substanzen herstellen, die in der Futter- und Lebensmittelindustrie oder im pharmazeutischen Bereich eingesetzt werden.

Die Entwicklung solcher Mikroorganismen ist sehr komplex und zeitaufwendig. SenseUp hat hierfür eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, mit Hilfe der natürlichen Evolution sehr schnell solche Stämme zu erzeugen, die genau die benötigten Eigenschaften haben

Im Rahmen des Innovationslabors SenseUP_Prot ist jetzt hierzu eine wissenschaftliche Publikation in Microbial Cell Factories erschienen.

 

Referenz

Sarah Jurischka, Astrid Bida, Doris Dohmen-Olma, Britta Kleine, Janko Potzkei, Stephan Binder, Georg Schaumann, Patrick J. Bakkes & Roland Freundl: A secretion biosensor for monitoring Sec-dependent protein export in Corynebacterium glutamicum.

Microbial Cell Factories, 2020, Publikation

SenseUP GmbH

BioökonomieREVIER@BioSC-Symposium

29.11.2019

BioökonomieREVIER hat in Köln im Rahmen des Internationalen BioSC-Symposiums seinen integrativen Ansatz für die Entwicklung einer Regionalstrategie Bioökonomie einem wissenschaftlichen Publikum vorgestellt.

BioSC Symposium

 

Ansprechpartner

Dr. Christian Klar

Leitung

Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER

02461 61-4230

Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Wir sind dabei!

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020 wird das Konzept der Bioökonomie mit all seinen Potenzialen und Herausforderungen erlebbar.

Mehr zu Veranstaltungen, Projekten und vieles weitere findet sich hier: www. wissenschaftsjahr.de

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