Exzellente Wissenslandschaft für Bioökonomie

Keimzellen für Kooperation und Wertschöpfung im Rheinischen Revier

Innovationslabore für schnelle, praktische Umsetzung von Wissenschaft in die Wirtschaft

Ein wichtiges Element der Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland sind 15 sogenannte „Innovationslabore“. Hierbei handelt es sich um erfolgversprechende Forschungsansätze mit sehr guten wirtschaftlichen Umsetzungsmöglichkeiten. Sie alle sollen auf unterschiedliche Weise zur Transformation des Rheinischen Reviers von einem fossilen hin zu bio-basiertem Wirtschaften in Wirtschaft und Landwirtschaft beitragen.

Aus den Erkenntnissen sollen schnell Wertschöpfung und neue, neuartige Arbeitsplätze entstehen. Es geht hier also nicht „nur“ allein um wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, sondern darum, exemplarisch zu darzustellen, dass eine engere Verzahnung und Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft zu mehr Wertschöpfung und Nachhaltigkeit führen können. Das Rheinische Revier soll nach dem Ende der fossilen Energieträger für die Menschen dauerhaft zukunftsfähig und attraktiv sein.

Im interdisziplinären Forschungs-Konsortium der „Innovationslabore“ von BioökonomieREVIER engagieren sich regionale Universitäten und Forschungseinrichtungen für die Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland. Mit Instituten der RWTH und Fachhochschule Aachen, des Forschungszentrums Jülich und der Fraunhofer Gesellschaft sind sowohl die angewandte wie die Grundlagenforschung vertreten und weitere Firmen aus dem Rheinischen Revier wie SenseUp Biotechnology GmbH und YNCORIS GmbH & Co. KG.

Die „Innovationslabore“ werden im Rahmen des Sofortprogramms „Strukturwandel“ vom Bundesforschungsministerium BMBF gefördert und von der Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER begleitet.

Sie möchten erfahren, wie Sie vor Ort im Revier Ihre Idee in einem Innovationslabor testen können? Melden Sie sich gerne mit Ihrem Anliegen in der Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER.

MarginalFieldLab
Feldlabor für land-wirtschaftliche Produktionssysteme auf marginalen Standorten
Nachhaltige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels ist auf ressourcen-effiziente Pflanzen und Verfahren in Bezug auf Wasser und Boden angewiesen.
SL_BioDig
Schnittstellenlabor „Bioökonomie – Digitalisierung“
Neue Anwendungen für die Bioökonomie sind zumeist eng verknüpft mit der digitalen Umsetzung in praktisch nutzbare Hard- und Software. Eine gemeinsame, digitale Infrastruktur ermöglicht die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Ausbildung und Industrie auf dem Weg zur Kommerzialisierung neuer Technologien.
BrainergyFieldLab
Agrar-Robotik am BrainergyPark
Digitale Landwirtschaft ist ein Zukunftsfeld mit großem Wert-
schöpfungspotenzial und wirtschaft-lichen Wachstumschancen an der Schnittstelle von Bioökonomie und Digitalisierung.
APV2.0
Agrophotovoltaik 2.0: Kopplung von Pflanzenproduktion und Photovoltaik
Gleichzeitige Produktion von Strom und Nahrungsmitteln durch aufgeständerte PV-Module über der Anbaufläche.
DG-RR
Digitales Geosystem Rheinisches Revier
Dateninformationssystem für Landwirtschaft, Forstmanagement, Wasserressourcen- und Flächenmanagement sowie für ingenieurtechnische Fragestellungen.
AZUR
Vom Anbau bis zum Wirkstoff - Regionale Wertschöpfung mit Heil- und Medizinal-pflanzen am Beispiel von Arnika
Regionaler Anbau von Heil- und Medizinalpflanzen zur Gewinnung hochwertiger Inhaltsstoffe.
ProtLab
Maßgeschneiderte Proteinprodukte und -systeme für die Pflanzengesundheit und digitale Landwirtschaft
Deckung des Forschungsbedarfes zu Adhäsionsvermittlern zur erfolgreichen Reduktion von Pestiziden durch Proteinprodukte in der Landwirtschaft.
AutoBioTech
Automatisierungs-technologien zur Entwicklung industrieller Bioprozesse für hochwertige Produkte
Entwicklung von mikrobiellen Hochleistungsstämmen für die nachhaltige industrielle Herstellung hochwertiger Produkte
Veröffentlichung in Microbial Cell Factories
PlastiQuant
(Mikro-)Plastikmanagement für eine zirkuläre Bioökonomie und mikroplastikfreie Lebensmittel
Entwicklung einer Infrastruktur zur Quantifizierung und dem Recyling von Mikroplastikpartikeln.
UpRePP
Upcyling regionaler Reststoffe zur Produktion von Plattformchemikalien
Realisierung neuer, von pflanzlicher (Rest-)Biomasse aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft ausgehenden Wertschöpfungsketten (z.B. Bioraffinerien).
DeMoBio
Dezentralisierte modulare Bioraffinerie-Container
Neue dezentrale Produktionskonzepte für die Nutzung nachwachsender Roh- und Reststoffe
AlgaeSolarBoxes
Entwicklung und Bau zweier Demonstratoren zur Nährstoff-Rezyklierung aus Abwässern
Nutzung von Algen für die Nährstoff-aufnahme (Phosphate und Nitrate) aus Abwässern zur Reduktion der Wasser-verschmutzung durch intensive Landwirtschaft und zur Verwendung von Algenbiomasse in Bioraffinerien.
SenseUp_Prot
Mikrobielle Produktion pharmazeutischer Peptide
Wirtschaftlich kompetitive, industrielle Produktion biopharmazeutischer Wirkstoffe in der Region Rheinisches Revier. (Veröffentlichung in Microbial Cell Factories)
E-HyBio
Elektrohybride Trennverfahren für eine emissionsarme Bioökonomie
Bei der Aufarbeitung biotechnologisch hergestellter Produkte stellt die Trenntechnik einen energie-, kosten- und ressourcenintensiven Prozeßschritt dar und ist damit essentiell für die Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtverfahrens.

Ansprechpartner

Niklas Hielscher

Wirtschaft, Unternehmen, Innovation

Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER

02461-61 6018

Forschungszentrum Jülich GmbH

Erklärt: was ist ein Innovationslabor?

Ein Ort oder eine Technologieplattform, die Akteuren aus den unterschiedlichen Sektoren der Bioökonomie eine Basis für die Zusammenarbeit liefern. Hier sollen beispielsweise Wissenschaftler mit Landwirten oder Unternehmern gemeinsam an innovativen Lösungen für reale Probleme arbeiten.

Facebook
linkedin
Newsletter
Ansprechpartner