Strukturwandel als Chance für nachhaltige
Regionalentwicklung

Berichte und Dialog

Sondernewsletter #REVIER 2030 - Reviervertrag zwischen Land NRW und Region sowie Nachlese zum Fachforum des Revierknotens "Ressourcen und Agrobusiness"

29.04.2021

Mit der Unterzeichnung des Reviervertrags am 27.4. wurden die Weichen gestellt für die Zukunft des Rheinischen Reviers. Die Veranstaltung war außerdem Startschuss für das Regelprogramm für die Förderung strukturwirksamer Projektideen.

Mit Video-Impulsen der Strukturwandelinitiative BioökonomieREVIER startete das Fachforum „Ressourcen und Agrobusiness“ mit dem Revierknotenvorsitzenden Jens Bröker in eine angeregte, interaktive Diskussionsrunde.

Wie kann innovative Landwirtschaft zukünftig in der Region aussehen: wie sollen sich Digitalisierung, Regionalität, Nachhaltigkeit und Artenvielfalt sinnvoll ergänzen?

Und wie lassen sich Reststoffpotenziale als Wertstoffe heben, biotechnologisch aufwerten und in eine Kreislaufwirtschaft überführen? Und wie können traditionelle Industrien nachhaltiger werden?

Erfahren Sie mehr über das Fachforum sowie außerdem zu Reviervertrag und Wirtschafts- und Strukturprogramm WSP 1.1. und die Fördermöglichkeiten über das soeben gestartete Regelprogramm, das sich insbesondere an Unternehmen im Rheinischen Revier richtet.

Zum Newsletter anmelden

Zum Sondernewsletter

DIE ZEIT Campus: "Ein Modell für die Welt von morgen"

22.04.2021

In einem gemeinsamen Ansatz von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entsteht im Rheinischen Revier eine Modellregion für nachhaltiges, biobasiertes Wirtschaften.

Erfahren Sie in einem Beitrag in ZEIT Campus, auf welche Weise sich das Institut für Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrums Jülich direkt vor Ort auf vielfältige Art und Weise an diesem Transformationsprozeß beteiligt. Die Chancen der Bioökonomie sind vielfältig; hier dreht sich alles darum, wie man mit Hightech, wissenschaftlichen Konzepten und Vernetzung neue Wertschöpfung für die Region schaffen kann.

Zum Artikel in ZEIT online

3. Stern im SofortprogrammPLUS für die Entwicklung der Modellregion BioökonomieREVIER

16.04.2021

Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur hat dem Fortsetzungsantrag zur Entwicklung der Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland heute einen dritten Stern im Rahmen des "Sofortprogramm Plus" verliehen.

Immer mehr Projekte stehen in den Startlöchern: Insgesamt 64 Vorhaben im SofortprogrammPLUS haben zweite, 28 davon zudem dritte Sterne (teils für Teilprojekte) und damit einen identifizierten Förderzugang. Im Starterpaket Kernrevier haben jetzt insgesamt elf Projekte den zweiten Stern.

Zu dieser Bilanz haben die 17 neuen Sterne beigetragen, auf die sich der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier im Rahmen seiner heutigen Sitzung geeinigt hat. Dies hat fünf Vorhaben im SofortprogrammPLUS und zwei im Starterpaket Kernrevier zu „tragfähigen Vorhaben“ (zweiter Stern) sowie zehn im SofortprogrammPLUS zu „Zukunftsprojekten des Strukturwandels“ (dritter Stern) gemacht.

Zukunftsagentur: 17 Sterne bringen Strukturwandelprojekte voran

2. Stern für Entwicklung der Modellregion BioökonomieREVIER

07.01.2021

Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur hat dem Antrag von BioökonomieREVIER zur Fortsetzung aus dem "Sofortprogramm Plus" einen zweiten Stern verliehen.

Auf seiner digitalen Sitzung am 18.12. vergab der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier weiteren 18 Projekten aus dem »Sofortprogramm PLUS« einen zweiten Stern. Sie gelten jetzt als „tragfähige Vorhaben“. "BioökonomieREVIER PLUS" ist eines dieser Projekte. Die Umsetzung einer Modellregion für nachhaltige Bioökonomie im Rheinischen Revier soll fortgesetzt werden.

Zusätzlich sind drei Projekte mit dem dritten Stern ausgezeichnet worden. Sie sind nun „Zukunftsprojekte des Strukturwandels im Rheinischen Revier“, für die bereits ein Förderzugang gefunden ist. Außerdem erhielten zwei Projekte aus dem »Starterpaket Kernrevier«, das besonders die 20 hauptbetroffenen Anrainergemeinden unterstützt, heute ihren ersten Stern für eine gute Idee. Fünf weitere Projekte aus diesem Programm wurden mit einem zweiten Stern ausgezeichnet.

Mehr

Informationsportal Bioökonomie Deutschland: "Eine Region gestaltet ihre Zukunft"

28.10.2020

Gemeinsam zu einer biobasierten und nachhaltigen Wirtschaft im Rheinischen Revier – so das Ziel der Strukturwandelinitiative BioökonomieREVIER.

Der Strukturwandel im Rheinischen Revier verlangt zukunftsfähige Konzepte. Mit dem BioökonomieREVIER soll dort eine Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften entstehen. „Die Menschen im Revier haben jetzt die einzigartige Gelegenheit, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen,“ so Christian Klar, Leiter der Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER. „Wir wollen diese Aufbruchsstimmung nutzen und Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um gemeinsam Bioökonomie-Lösungen auf Basis der regionalen Stärken umzusetzen.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf dem Informationsportal biooekonomie.de, der soeben erschienen ist.

https://biooekonomie.de/eine-region-gestaltet-ihre-zukunft

 

Merzenich: Original Hambi Honig als Symbol für nachhaltige Bioökonomie in der Modellregion

01.10.2020

Acht Zentimeter hoch, 250 Gramm leicht – der Blütenhonig aus dem Hambacher Wald, auch Hambi Honig genannt, passt in seiner kompakten Form problemlos in jede Handtasche. Das schmackhafte Produkt aus der Imkerei von Georg Bauer ist aber nicht nur ein nahrhaftes Lebensmittel, sondern steht als Symbol für nachhaltiges Wirtschaften in einer Region, die nach dem Braunkohleausstieg im Begriff ist, sich neu zu entwickeln.

Der Prozess, der schon seit vielen Jahren Kommunen, die Städteregion Aachen und das Rheinische Revier beschäftigt, wird auch gerne Strukturwandel genannt. Bund und Länder unterstützen die betroffenen Regionen mit Fördermitteln, damit hier, wo Jahrzehntelang gigantische Schaufelradbagger das Landschaftsbild bestimmten, neue und regionale Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle etabliert werden können.

„Dem Thema Bioökonomie, das ressourceneffizientes und nachhaltiges Wirtschaften beinhaltet, werden wir uns in den nächsten Jahren, gemeinsam mit dem Thema Klimawandel, noch wesentlich stärker zuwenden“, sagt Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen. Der Hambi Honig ist ein Anfang, ein kleiner - aber bedeutender Schritt in diese Richtung - und er deutet an, was machbar ist, wenn Akteure aus der Wirtschaft, der Wissenschaft, den Kommunen und Politik sowie der Öffentlichkeit vielversprechende bio-basierte Wertschöpfungskonzepte gemeinsam anpacken. „Mit Alleingängen“, weiß Georg Gelhausen, „sind Struktur- und Klimawandel nicht machbar!“

Auch bei einem vergleichsweise kleinen Produkt wie dem Hambi Honig haben sich der Bürgermeister und Imker Georg Bauer gleich mehrere Partner mit ins Boot geholt – zum einen den Junglandwirt Benedikt Henseler, auf dessen Feld in unmittelbarer Nähe zum Hambacher Wald die für die Bienenvölker überlebenswichtige Blumenwiese angelegt wurde. Die notwendige Saat wurde von einem weiteren Projektpartner beigesteuert – der Biologischen Station im Kreis Düren. Begleitet wurde der Gesamtprozess von der Koordinierungsstelle „BioökonomieREVIER Rheinland“, die am Forschungszentrum in Jülich angesiedelt ist. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ansätze zu entwickeln, wie eine Transformation erfolgreich ablaufen kann. „Wir arbeiten stetig daran, vielversprechende bio-basierte Wertschöpfungskonzepte in praktische und regionale Lösungen für Unternehmen, Landwirte oder Kommunen zu übersetzen“, so Diplom-Biologin Anke Krüger.

Mittelfristiges Ziel von Bürgermeister Georg Gelhausen ist die Einrichtung eines Innovationslabors in Morschenich-Alt, wo die schnelle Umsetzung von Forschungsideen in die wirtschaftliche Anwendung erfolgen soll. Das wäre der erste Schritt in eine weitere wegweisende Transformation – der weitestgehend verlassene und schon längst abgeschriebene Ort soll langfristig zum „Ort der Zukunft“ werden.


Der Original Hambi Honig ist übrigens nicht nur selbst ein Förderprojekt. Ein Teil des Verkaufserlöses fließt zum einen in die kulturelle Nachnutzung der entweihten Kirche St. Lambertus in Morschenich-Alt, zum anderen wird damit die Initiative „Blühende Landschaft“ unterstützt, die sich für den Erhalt und die Förderung von Blühflächen in Land- und Forstwirtschaft, im öffentliche Raum, im Gewerbe und im Privatgarten einsetzt.

www.bluehende-landschaft.de

Gemeinde Merzenich

Bioökonomie zum Anfassen beim Dorfmarkt in Merzenich

31.07.2020

Regional, nachhaltig, frisch - unter diesem Motto wurde am 31. Juli der erste Merzenicher Dorfmarkt des Jahres eröffnet. Die Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER war vor Ort und informierte die Besucher über Nachhaltigkeit durch Bioökonomie in der Region.

Bioökonomie zum Anfassen für Jedermann stellten die Kolleginnen und Kollegen der Modellregion Bioökonomie aus dem Jülicher Forschungszentrum dort vor. Neben vielen interessierten Merzenichern freute sich Katrin Spoth, Ansprechpartnerin der Koordinierungsstelle für Regionales, über einen Besuch von Staatssekretär Christoph Dammermann vom NRW Wirtschaftsministerium. Sie gab ihm einen Überblick über die breitgefächerten Ansatzpunkte für bio-basiertes Wirtschaften und Produkte der Region.

Demnächst weitere Märkte in Merzenich: Für das Alltägliche und das Besondere lockt die Gemeinde Merzenich zu insgesamt vier weiteren Märkten in den nächsten Wochen. Bürgermeister Georg Gelhausen und die Marktbeschicker aus der Gemeinde und der Region freuen sich über dieses neue Angebot. Neben frischen und regionalen Produkten aus der Region dient der Markt als regelmäßiger Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.

Haben Sie einen Dorfmarkt oder eine ähnliche Veranstaltung in Ihrer Kommune? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf - wir kommen zu Ihnen und informieren über die Inititative BioökonomieREVIER.

Merzenicher Dorfmarkt: Programm

 

Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland: „Innovationslabore“ sollen neue Wertschöpfung ermöglichen

21.01.2020

In einer gemeinsamen Initiative des Forschungszentrum Jülich mit Partnern aus der Region sollen 15 "Innovationslabore" an der Schnittstelle zwischen (Land-)Wirtschaft und Wissenschaft den schnellen Transfer neuer Verfahren in die Wirtschaft ermöglichen.

„Vom Braunkohle- zum BioökonomieREVIER“: Diesem Leitgedanken folgt das Forschungszentrum Jülich mit Partnern aus der Region in einer gemeinsamen Initiative. Im Rahmen des Strukturwandels soll das Rheinische Revier zu einer Modellregion für ressourceneffizientes und nachhaltiges Wirtschaften werden. Zum Auftakt eines zweiten Teilprojekts im BioökonomieREVIER kamen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in Merzenich zusammen. Das Ziel: Insgesamt 15 „Innovationslabore“ sollen an der Schnittstelle zwischen (Land-)Wirtschaft und Wissenschaft aufgebaut werden und den schnellen Transfer neuer Verfahren von der Wissenschaft in die Wirtschaft ermöglichen. So entstehen aus wissenschaftlichen Erkenntnissen schneller neue Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze – basierend auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Die Bundesregierung fördert das Projekt BioökonomieREVIER im Rahmen des Sofortprogramms für den Strukturwandel bis Mitte 2021 mit rund 25 Millionen Euro.

Aus den Händen von Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB (3.v.l.) nahmen Prof. Wolfgang Marquardt (Vorstandsvorsitzender FZ Jülich), Prof. Ulrich Schurr (FZ Jülich), Prof. Ulrich Schwaneberg (RWTH Aachen), Dr. Georg Schaumann (Sense up) und Prof. Volker Sander (FH Aachen) die Förderurkunden entgegen. Die Fraunhofer Gesellschaft und YNCORIS GmbH & Co. KG sind weitere Partner des Konsortiums.

Pressemitteilung: Modellregion BioökonomieREVIER Rheinland: „Innovationslabore“ sollen neue Wertschöpfung ermöglichen

 

Koordinationsprojekt BioökonomieREVIER gestartet

07.08.2020

Aus Mitteln des Sofortprogramms Strukturwandel wird die Initiative BioökonomieREVIER vom BMBF gefördert. Der Projektteil Kommunikation startete am 1. August 2019 und hat den Aufbau einer Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER sowie die Entwicklung einer Bioökonomie-Regionalstrategie für das Rheinische Revier zum Ziel.

 

Vortrags- und Dialogveranstaltung "Nachhaltige und zirkuläre Bioökonomie"

30.03.2019

Gemeinsam mit dem Zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreis Strukturwandel veranstaltete BioökonomieREVIER am 30. März 2019 die Vortrags- und Dialogveranstaltung "Nachhaltige und zirkuäre Bioökonomie - kommunale und regionale Perspektiven im Rheinischen Revier" im Forschungszentrum Jülich. Im Mittelpunkt stand die Vorstellung von BioökonomieREVIER sowie von Verfahren zur Bürgerbeteiligung, die im Rahmen des Strukturwandels eine stärkere Einflussnahme der Zivilgesellschaft auf Entscheidungsprozesse ermöglichen sollen.

Am 30. März 2019 fand im Forschungszentrum Jülich eine Vortrags- und Dialogveranstaltung zum Thema "Nachhaltige und zirkuäre Bioökonomie - kommunale und regionale Perspektiven im Rheinischen Revier" statt. Konzeptentwicklung und Organisation erfolgten in partnerschaftlicher Zusammenarbeit durch den Zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreis Strukturwandel (ZKS) und die Initiative Modellregion BioökonomieREVIER, die vom Forschungszentrum Jülich aus koordiniert wird. Eine kurze Zusammenfassung der Veranstaltung sowie eine Übersicht der Präsentationen und Referenten finden Sie hier.

Der Dialog von Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft ist eine wichtige Voraussetzung, um gemeinsam konsensuale und regional angepasste Lösungsbeiträge für den Strukturwandel und die Implementierung einer nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise im Rheinischen Revier zu entwickeln. Hierzu bietet die Bioökonomie ein großes Potenzial, das es zu nutzen gilt. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem ZKS und BioökonomieREVIER ist vorgesehen, insbesondere in den Themenfeldern Natur- und Umweltschutz sowie Bürgerbeteiligung.

Weitere Infos

 

Ansprechpartner

Dr. Christian Klar

Leitung

Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER

02461 61-4230

Katrin Spoth

Region, Kommunen, Internationales

Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER

02461 61-85530

Facebook
linkedin
Newsletter
Ansprechpartner