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26.10.2022

Transformation durch Bioökonomie?

© Forschungszentrum Jülich/ Sascha Kreklau

Bei einer Abendveranstaltung der VHS Rur-Eifel gestern in Düren stellte Dr. Christian Klar, Leiter der Koordinierungsstelle BioökonomieREVIER, Lösungsbeiträge für eine klimaneutrale und ressourceneffiziente Wirtschaft vor. Entlang der Stärken in den Bereichen Landwirtschaft, Wissenschaft und seiner regionaltypischen Unternehmens- und Branchenstruktur und Absatzmärkte entsteht im Rheinischen Revier eine Modellregion für zirkuläre, biobasierte Kreislaufwirtschaft.

Ausgehend von einer Betrachtung der großen Herausforderungen der fossilen Wirtschaftsweise, nach der die Belastungsgrenzen unseres Planeten inzwischen erreicht sind, wurde ein großer Bogen gespannt über die notwendige Energie-, Ressourcen- und Ernährungswende hin zu Lösungsansätzen, die die Bioökonomie bieten kann.

Viele Beispiele aus der Produktion von Nutzpflanzen als Eiweiß-, Öl- und Faserquelle, neue multifunktionale Landnutzungssysteme wie die Agri-Photovoltaik, biotechnolgische Verfahren zur Stoffumwandlung, Biogas aus Pflanzen und Gülle, Verbundwerkstoffe aus Flachs und Biokunststoff sowie Biomaterialien aus Seide zeigte die Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten.

Doch nicht jede Art, biobasiert zu wirtschaften, ist automatisch nachhaltig. Hier konnte man auch erfahren, was es braucht, damit dies gelingen kann.

Schließlich gab es einen Überblick, welche Innovationsansätze sich konkret für die Region anbieten und wo genau erste Umsetzungen vor Ort stattfinden - für Wertschöpfung und neue, neuartige Arbeit in der Region.

Ein spannender Abend mit vielen Anregungen für die Besucher:innen, die - wie sich herausstellte - mit einem Hintergrund aus der Landwirtschaft, der Papier-und Kunststoffindustrie und dem Naturschutz ein Querschnitt eben der wichtigen Wirtschaftsbereiche der Region spiegelten.

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