Neues Lernen für eine nachhaltige Zukunft

Berichte und Dialog

Revierknoten Innovation und Bildung: Netzwerktreffen des Arbeitskreises BNE

© netzwerk n

27.05.2021

Veranstaltet wurde die Spring school vom „netzwerk n“ unter dem Motto „Dilemmata der Nachhaltigkeit - vom Wissen zum Handeln“. Sie bearbeitete interaktiv und digital die vier Kernthemen Ernährung, Digitalisierung, Strukturwandel und Mobilität. Die Modellregion BioökonomieREVIER wurde als Best Practice Beispiel in der Session 5 „Lösungen erkunden“ vorgestellt.

In einem abwechslungsreichen Programm aus Kurzvorträgen, Austauschrunden, experimentellen Exkursionen und kreativen Impulsen wurden verschiedene Perspektiven auf die Themen und Dilemmata eingenommen und gemeinsam Lösungsansätze entwickelt.

Die Spring School richtet sich an alle, die in Nordrhein-Westfalen und Umgebung an Hochschulen studieren, lehren oder forschen und sich mit Themen einer nachhaltigen Entwicklung beschäftigen oder beschäftigen wollen. Sie ist der Auftakt für einen virtuellen „Teach-a-thon“ im Spätsommer 2021, bei dem an drei Freitagen ein kleiner „Marathon“ zur Entwicklung von Lehr-Lern-Formaten an Hochschulen in ganz NRW durchgeführt wird.

 

Mehr Info

Revierknoten Innovation und Bildung: Netzwerktreffen des Arbeitskreises BNE

© Zukunftsagentur Rheinisches Revier

20.05.2021

Der Revierknoten Innovation und Bildung der Zukunftsagentur Rheinsches Revier ludt zum fünften Netzwerktreffen zu einem digitalen Austausch über aktuelle BNE-Themen des Arbeitskreises für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ein.

Die Teilnehmenden aus den Bereichen Bildung, Forschung, Zivilgesellschaft und Politik sowie Verwaltung auf Landes- und kommunaler Ebene tauschten sich zweieinhalb Stunden aus und hörten Impulsvorträge von Manfred Rauschen, geschäftsführender Gesellschafter Öko-Zentrum NRW GmbH, sowie von Andreas Dümmler, Mitarbeiter im Solar-Institut Jülich der FH Aachen. Als nächsten Schritt hat der BNE-Arbeitskreis die Formulierung eines gemeinschaftlichen Verständnisses der Netzwerkarbeit zur Festigung der Teamarbeit festgelegt.

Zukunftsagentur Rheinisches Revier

Studie veröffentlicht: Bioökonomie-Potenziale im Rheinischen Revier "Wissen und Bildung"

24.03.2021

Im Rheinland existiert eine bundesweit einmalige Wissenschaftslandschaft zur Bioökonomie. Inwieweit wird dieses Potenzial durch Aus- und Weiterbildung schon heute für die Wirtschaft der Region genutzt? Wo sollten regionale Kompetenz- und Qualifizierungsprofile geschärft werden?

Das Institut für Arbeit und Technik (IAT) hat im Auftrag der Strukturwandelinitiative BioökonomieREVIER, die vom Forschungszentrum Jülich koordiniert wird, hierzu eine Studie vorgelegt. Sie bietet einen Überblick über Branchenschwerpunkte und gibt Impulse für die bioökonomische Aus-, Fort- und Weiterbildung im Rheinischen Revier.

Die vorliegende Studie „Wissen und Bildung“ ist der zweite Teil einer Serie, die sich mit Bioökonomie-Potenzialen im Rheinischen Revier befasst. Im ersten Teil wurden Rohstoffe und Ernährung beleuchtet. In der Fortsetzung der Serie werden dann die Bioökonomie-Potenziale der Industrie vorgestellt werden.

Die Ergebnisse fließen ein in konkrete Handlungsempfehlungen für nachhaltige Wertschöpfung für die Zukunft der Region. Die Studienserie entsteht im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Initiative BioökonomieREVIER Rheinland.

Zur Studie

Schülerumfrage aus dem Projektkurs Bioökonomie: Ihre Meinung ist gefragt!

01.03.2021

Im Rahmen des Projektkurses „Bioökonomie“ haben sich die Schülerinnen des Mädchengymnasiums in Jülich mit der zukünftigen Gestaltung der Tagebaugebiete Inden und Hambach sowie der Ernährung mit In-vitro-Fleisch beschäftigt. Um die Meinungen der Bevölkerung mit in ihre Projekte einfließen zu lassen, haben die Schülerinnen kurze Umfragen erstellt, an denen jeder teilnehmen konnte.

Die Ergebnisse der Umfragen werden jetzt von den Schülerinnen des Mädchengymnasiums Jülich ausgewertet und bis Ende des Schuljahres hier veröffentlicht.

Die Daten werden anonym behandelt und nur für das Schulprojekt verwendet. Der Projektkurs „Bioökonomie” ist eine Kooperation der Initiative BioökonomieREVIER Rheinland am Institut für Pflanzenwissenschaften und des Schülerlabors JuLab des Forschungszentrums in Jülich. Er ist Teil des Projektes „Jugend gestaltet den Strukturwandel“ des zdi-Zentrums ANTalive, das sich für die Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchses engagiert. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Weitere Informationen zum Projektkurs „Bioökonomie“

Jugend forscht: Sonderpreis Bioökonomie erstmals vergeben

26.02.2021

Erstmalig online und virtuell: So präsentierte sich in diesem Jahr pandemiebedingt der 21. Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ im Forschungszentrum Jülich. BioökonomieREVIER vergab erstmals einen Sonderpreis „Bioökonomie“ für eine Arbeit, in der das Prinzip Nachhaltigkeit ein wichtiges Element ist.

In diesem Jahr geht der Preis an Tim Schlegel und Philip Hoepner von der Gemeinschaftsgrundschule Jülich-West. Ihr Thema: „Wie kann man den Boden verbessern, damit dieser mehr Wasser speichern kann?". In ausführlichen Versuchsreihen haben die beiden untersucht, ob Zutaten wie Kaffee oder Holzpellets die Wasserspeichermenge erhöhen. Damit haben die Schüler sich in Zeiten des Klimawandels ein hochaktuelles Thema ausgesucht, das auch von Jülicher Forschern in einem Feldversuch untersucht wird. Die Jury konnten Tim und Philip nicht nur durch ihre sorgfältige und umfangreiche schriftliche Arbeit überzeugen, sondern auch durch eine tolle Präsentation und clevere Antworten auf Nachfragen.

Weitere Informationen zum Jugend forscht Regionalwettbewerb finden Sie hier.

Digitaler Helmholtz-Schülerkongress zum Thema „Bioökonomie, Nachhaltigkeit und Strukturwandel“

08.12.2020

„Die gemeinsame Gestaltung der Zukunft“ war das große Thema beim erstmalig digital durchgeführten Helmholtz-Schülerkongress für Oberstufenschüler und -schülerinnen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung des Forschungszentrums Jülich gemeinsam vom Schülerlabor JuLab, dem Institut für Pflanzenwissenschaften IBG-2, der Strukturwandel-Initiative BioökonomieREVIER und der Stabsstelle Zukunftscampus (ZC) vor dem Hintergrund eines nachhaltigen Strukturwandels im Rheinischen Braunkohlerevier.

Forschung und Innovation bilden den Motor für einen Strukturwandel im Sinne der nachhaltigen Entwicklung. Genauso wichtig sind aber auch nachhaltige Aktivitäten jedes Einzelnen und Beteiligungsmöglichkeiten. Daher kamen neben Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus dem Forschungsbereich der Bioökonomie natürlich auch die Schüler zu Wort.

Über das Online-Umfragetool Mentimeter konnten die Schüler an allen Terminen ihre Meinungen, ihre Ideen und ihr Wissen über ihre Smartphones eingeben. Die Ergebnisse wurden in Echtzeit in bunten Wortwolken und Diagrammen präsentiert und diskutiert.

An drei aufeinanderfolgenden Onlineterminen spannten Anne Fuchs-Döll und Angela Ertz vom Schülerlabor JuLab, Leonie Göbel von BioökonomieREVIER sowie Regina Eich-Brod und Ellen Kammula von der Stabsstelle Zukunftscampus (ZC) des Forschungszentrums Jülich einen interaktiven Bogen von der Bioökonomie-Forschung in der Region über Nachhaltigkeit im Alltag bis hin zu Gestaltungsmöglichkeiten im Strukturwandel.

 

„Was beinhaltet Nachhaltigkeit für euch?“ wurde einmal zu Beginn des ersten und noch einmal am Ende des dritten Veranstaltungstermins abgefragt und rahmte damit die Beiträge der Wissenschaftler zu aktuellen Projekten im Bereich Bioökonomie ein. Diese waren nicht nur spannend, sondern verdeutlichten auch die wichtige Rolle des Forschungszentrums Jülich im Strukturwandel:

• Vom Reststoff zum Wertstoff (IBG-1): Stephan Noack
• Agrophotovoltaik (IBG-2): Matthias Meier-Grüll
• Bodenatlas (IBG-3): Patrizia Ney, Alexandre Belleflamme
• Zu schade für den Kompost (IBG-4): Anika Wiese-Klinkenberg

Im anschließenden Livechat gab es angeregte Diskussionen zwischen Schülern und Forschenden zu den dargestellten Forschungsthemen, aber auch zu grundsätzlichen Fragestellungen wie „Könnte es sein, dass irgendwann einmal „ausgeforscht“ ist?“, oder zum Strukturwandel wie „Reichen die erneuerbaren Energieträger beim geplanten Ende der Braunkohleverstromung aus?“.

Wie auch Schüler schon aktiv werden können und tatsächlich ganz eng mit den Forschenden zusammenarbeiten, zeigten Schüler der Waldschule Eschweiler und des Dalton-Gymnasiums Alsdorf aus dem Projektkurs Bioökonomie von BioökonomieREVIER und JuLab in einem selbstproduzierten Podcast und einer Präsentation.

Zusätzlich wurden Praktikums-, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie einige konkrete Beispiele für Bürgerbeteiligungsportale zu Strukturwandel und Nachhaltigkeit im Rheinischen Revier und darüber hinaus. vorgestellt. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine persönliche Einschätzung der eigenen Kompetenzen, den nachhaltigen Strukturwandel zu gestalten. Alle Teilnehmenden konnten das über einen Test für sich selbst herausfinden. Das Gruppenergebnis zeigte die Anteile von Machern, Analytikern, Kreativen und Kommunikatoren unter den Teilnehmenden. Letztlich werden alle Rollen im Strukturwandel gebraucht.

Die große Botschaft, dass „Change“ zugleich „Chance“ beinhaltet, die jeder auf seine Art ergreifen kann, fasste die Veranstaltungsreihe des digitalen Helmholtz-Schülerkongress am Ende zusammen.

 

Facebook
linkedin
Newsletter
Ansprechpartner